39. Deutschland Cup auf dem Essener Baldeneysee
31. Mai 2010 von Sebastian Bonk
Am Pfingstwochenende zwischen dem 22. und 24. Mai fand der diesjährige Deutschland Cup auf dem Essener Baldeneysee statt. Es handelt sich hierbei um eins der größten Kanupolo-Turniere auf dem neben Vereinsmannschaften auch Nationalteams um Turniersiege in den jeweiligen Klassen kämpfen.
Der Kajak-Club Nord-West Berlin startete mit eigenen Mannschaften in beiden Leistungsklassen der Herren, in der Jugend als Spielgemeinschaft, bei den Schülern und auch in der U18 Klasse der Junioren.
Nach drei Turniertagen bei bestem Wetter und exzellenter Verpflegung in der Nord-West-eigenen Zeltstadt schafften es lediglich die Junioren die Erwartungen zu erfüllen und einen Turniersieg zu erkämpfen. Unsere noch frischen Jugend- und Schülermannschaften erreichten jeweils einen Platz im Mittelfeld (Jugend Platz 8 - Schüler Platz 9). Die zweiten Herren starteten mit lediglich fünf Spielern in das Turnier, am Ende bleibt ein 5. Platz. Die ersten Herrenmannschaft, trat trotz Abgabe von drei Spielern an die Nationalmannschaften, mit dem Ziel an den letztjährig erkämpften Titel zu verteidigen. Leider scheiterte man im Halbfinale gegen den KC Wetter und schaffte es auch nicht den letzten Podiumsplatz zu erreichen - man unterlag im Penaltywerfen gegen die Schwalben aus Hamburg.
Wie oben bereits angesprochen spielten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Spieler für die deutschen Nationalmannschaften. Robert Pest, dieses Jahr erstmalig als Kapitän, schaffte es die Mannschaft sogar zum Sieg zu treiben. Auch unsere Damen Angie Koenig, Fabienne Thöle und Antonia Scheidmann spielten mit der Deutschen Damen U21 ein souveränes Turnier und durften nach den drei Tagen den Siegerpokal entgegen nehmen. Alexandra Bonk und Marianne Riechers spielten für die deutsche Damen A-Nationalmannschaft und belegten nach gescheitertem Halbfinale Platz 3. Unsere zwei Bundesliga Neuzugänge, ab sofort auch fester Bestandteil der deutschen U21 Männer-Nationalmannschaft, spielten jeweils ein gutes Turnier und erkämpften wie die Damen den dritten Platz.
Unter dem Strich bleibt trotz der nicht ganz optimalen Platzierungen ein Turnierwochenende bei bester Stimmung und die Zuversicht auf den kommenden Turnieren wieder zu alter Stärke zu finden.
